| Startseite | Impressum | Links/Buttons | Admin | 0 Leser online | ||
BGH: New York Times (Urteil vom 02.03.2010 - VI ZR 23/09)10. Juni 2010 | 19388 | 0
Leitsätze des Gerichts:
a) Die deutschen Gerichte sind zur Entscheidung über Klagen wegen Persön-lichkeitsbeeinträchtigungen durch im Internet abrufbare Veröffentlichungen international zuständig, wenn die als rechtsverletzend beanstandeten Inhalte objektiv einen deutlichen Bezug zum Inland in dem Sinne aufweisen, dass eine Kollision der widerstreitenden Interessen - Interesse des Klägers an der Achtung seines Persönlichkeitsrechts einerseits, Interesse des Beklagten an der Gestaltung seines Internetauftritts und an einer Berichterstattung ande-rerseits - nach den Umständen des konkreten Falls, insbesondere aufgrund des Inhalts der beanstandeten Meldung, im Inland tatsächlich eingetreten sein kann oder eintreten kann. OLG Hamm: fehlende Handelsregister- und UmsatzsteuerID-Nr. in der Anbieterkennzeichnung (Urteil vom 02.04.2009 - 4 U 213/08)26. Mai 2009 | 49235 | 0
Unterlässt der Betreiber eines Internetshops die Angabe der Handelsregister- und der Umsatzsteuer-(bzw. Wirtschafts)identifikationsnummer in seiner Anbieterkennzeichnung, so verhält er sich wettbewerbswidrig.
Spätestens seit Inkrafttreten des neuen UWG am 30.12.2008 kann bei einer derartigen Missachtung der Informationsangabenpflicht nicht mehr von einem Bagatellverstoß im Sinne von § 3 Abs. 1 UWG ausgegangen werden. Volltext: Urteil des OLG Hamm 02.04.2009, Az. 4 U 213/08 EuGH: Keine Telefonnummer im Impressum erforderlich (Urteil vom 16.10.2008 - C-298/07)30. Oktober 2008 | 40391 | 0
Art. 5 Abs. 1 Buchst. c der Richtlinie 2000/31/EG ist dahin auszulegen, dass der Diensteanbieter verpflichtet ist, den Nutzern des Dienstes vor Vertragsschluss neben seiner E-Mail-Adresse weitere Informationen zur Verfügung zu stellen hat, die eine schnelle Kontaktaufnahme und eine unmittelbare und effiziente Kommunikation ermöglichen.
Eine Telefonnummer muss dabei nicht zwingend genannt werden; ein elektronisches Kontaktformular kann ausreichen, wenn sichergestellt ist, dass auf Anfragen von Nutzern innerhalb von 30 bis 60 Minuten geantwortet wird. Etwas anderes gilt in Fällen, in denen ein Nutzer nach elektronischer Kontaktaufnahme keinen Zugang zum Internet hat und den Diensteanbieter um einen Kontakt per Telefon ersucht. Volltext: Urteil des EuGH vom 16.10.2008, Rs. C-298/07 Leitfaden zur Impressumspflicht13. Oktober 2008 | 40815 | 0
Das BMJ hält einen Leitfaden zur Impressumspflicht abrufbar.
BGH zu gewerblichen Anfragen nach Dienstleistungen eines Vereins per E-Mail (Urteil vom 17.07.2008 - I ZR 197/05 - FC Troschenreuth)26. August 2008 | 35607 | 0
Leitsatz des BGH:
Gibt ein Sportverein in der Rechtsform des eingetragenen Vereins auf seiner Website eine E-Mail-Adresse an, so liegt darin keine konkludente Einwilligung, gewerbliche Anfragen nach Dienstleistungen des Vereins (hier: Platzierung von Bannerwerbung auf der Website des Vereins) mittels E-Mail zu empfangen. Volltext: Urteil des BGH vom 17.07.2008, I ZR 197/05KG Berlin: Angabe des abgekürzten Vornamens im Impressum09. Mai 2008 | 44913 | 0
Das KG Berlin hat mit Beschluss vom 11.04.2008 (Az. 5 W 41/08) entschieden, dass eine vorschriftswidrige Abkürzung des Vornamens des Geschäftsführers einer Gmbh & Co. KG im Impressum - anders als die Angabe des nur abgekürzten Vornamens eines Einzelunternehmers (GRUR-RR 2007, 328 f.) - gemäß § 3 UWG als Bagatellverstoß und nicht als unlautere Wettbewerbshandlung zu werten sei. Eine mehr als allenfalls marginale Berührung von Verbraucher- oder gar Mitbewerberinteressen sei durch den nur abgekürzten Vornamen der Vertretungsperson der Antragsgegnerin nicht ersichtlich.
Der Volltext ist hier abrufbar. SPAM als OWi13. Mai 2006 | 40121 | 0
Mit einem neuen Gesetz, dessen Entwurf (PDF-Datei) sie gestern vorlegten, wollen die Grünen nationalen Spam-Versendern das Leben erschweren. Es erklärt bestimmte Arten von Spam zu einer Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Eeuro bestraft wird. Quelle: heiseRechtsvorschriften für Bestellvorgänge in Onlineshops28. März 2006 | 38091 | 0
Wer im Internet Dienstleistungen oder Produkte anbietet, muss viele Rechtsvorschriften beachten. Dazu gehören auch die recht detaillierten Gestaltungsvorschriften und Informationspflichten rund um den Bestellvorgang im Onlineshop oder auf der Website. Weiterlesen bei akademie.de.Internetwerbung und Recht26. Februar 2006 | 42895 | 0
Auch bei der Internetwerbung gilt: Nicht alles, was technisch möglich ist, ist auch erlaubt. Wer Marken oder Firmennamen anderer Anbieter verwendet, um Besucher zu seinem Onlineangebot zu locken, begibt sich auf rechtliches Glatteis. Karin Seidel gibt bei akademie.de unter dem Titel "Internetwerbung und Recht: Fremde Marken- oder Firmennamen in Adwords, Metatags und URL?" einen Überblick über juristische Fußangeln bei der Werbung mit Adwords und Metatags.Prof. Dr. Thomas Hoeren - Skript Internetrecht25. Januar 2006 | 38949 | 0
Auf den Seiten der Uni Münster steht die aktuelle Bearbeitung des Skripts "Internetrecht" von Prof. Dr. Thomas Hoeren als zum Download bereit. (Stand: Januar 2006)
PDF | ZIP Heise haftet auch ohne Kenntnis für Forenbeiträge05. Dezember 2005 | 39897 | 2
Das Hamburger Landgericht hat eine einstweilige Verfügung bestätigt, nach der es heise online verboten ist, Forenbeiträge zu verbreiten, in denen dazu aufgerufen wird, durch den massenhaften Download eines Programms den Server-Betrieb eines Unternehmens zu stören. Der Heise Zeitschriften Verlag wird damit faktisch gezwungen, sämtliche Beiträge zu den Diskussionsforen im Vorhinein auf diesen Rechtsverstoß hin zu überprüfen. Das Urteil (Az. 324 O 721/05) dürfte gravierende Auswirkungen auf den Betrieb von Webforen und vergleichbaren Diensten haben. Weiterlesen bei heise.Produktempfehlungs-E-Mails mit Werbung27. November 2005 | 44237 | 0
Optionen auf Websites, mit denen Shop-Besucher Freunden und Bekannten E-Mails mit Produkttipps zuschicken können, verstoßen gegen das Wettbewerbsrecht und sind unzulässig, wenn darin zusätzlich Reklame enthalten ist. Dies hat jüngst das Oberlandesgericht Nürnberg (OLG) entschieden (Az. 3 U 1084/05). Weiterlesen bei heise.E-Mails für Fahnder tabu?20. November 2005 | 43568 | 0
Das Bundesverfassungsgericht plant eine Grundsatzentscheidung zum polizeilichen Zugriff auf E-Mails und Handy-Verbindungsdaten. Politiker befürchten einen schweren Rückschlag bei der Bekämpfung von Kinderpornografie oder ähnlich schwerwiegenden Delikten. Weiterlesen bei SpOn [Link via Webhostingblog]TDG und Störerhaftung ?08. November 2005 | 44293 | 0
Zur Wirkung der Regelungen TDG - insbesondere des § 11 TDG - im Bereich der störerrechtlichen Haftung, der Verantwortlichkeit des Diensteanbieters für fremde Inhalte speziell in Internetforen oder auf Community-Webseiten im Allgemeinen und zu den Konsequenzen für die Abmahnungspraxis und die Betreiber derartiger Onlineangebote (zugleich eine "aktuelle Stellungnahme" zum Urteil des BGH vom 11. März 2004, I ZR 304/01 Thomas Gramespacher, "Dem Betreiber fremde, rechtswidrige Inhalte in Internet-Communitys und Internet-Foren: Abmahnung, Unterlassung, Beseitigung - TDG und Störerhaftung ?", JurPC Web-Dok. 131/2005.Haftung für Einträge in Internet-Foren und Gästebüchern06. November 2005 | 43231 | 0
Sebastian Trost schreibt bei 123recht zum Thema. Sein Fazit:
Der Betreiber eines Forums haftet in der Regel erst dann, wenn er Kenntnis von rechtswidrigen oder beleidigenden Beitrag erlangt und nach Kenntnis nicht unverzüglich den Eintrag gelöscht oder gesperrt hat. Der Betreiber des Forums sollte [...] entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Insbesondere sollte er mit Rücksicht auf die unsichere Rechtsprechung mindestens einmal pro Woche die Beiträge auf ihre Rechtswidrigkeit überprüfen. [...] [Link via Handakte] |
||
Syndicate: RSS 0.91, RSS 2.0 | Valid RSS, XHTML 1.0, CSS | © muepe.de 2000-2008 | | kostenloser Counter |
Sponsored Links: Student Discount Laptops | Cheap Credit Card Rates | Short White Dresses | Cheapest Secured Loan | New York Nose Reshaping | Juniors Party Dresses | Professional Tax Prep Software |
||